Wasser, gemähte und brachliegende Wiesen, Felder, einzelne Gehölze und kleine Waldstücke: Dank dieser abwechslungsreichen Mosaiklandschaft begegnen Ihnen hier zu jeder Jahreszeit zahlreiche Vogelarten. In den Jahren 2025 und 2026 haben wir hier insgesamt 67 Arten gezählt.

In feuchten Wiesen mit hoher, dichter Vegetation brüten Rohrammer, Blaukehlchen und Braunkehlchen. Von hohen Halmen oder Sträuchern aus lässt jede dieser Arten ihre eigene typische Melodie hören. Ganz anders der Feldschwirl: Seinen schwirrenden Gesang hält man leicht für das Zirpen einer Heuschrecke. Auf den Gehölzen halten Ausschau die leuchtend gelben, lauten Goldammern und Neuntöter mit ihrer dunklen Augenbinde.

Dutzende Vogelarten suchen hier nach Nahrung. Unübersehbar sind Weißstörche und Graureiher; gelegentlich gesellt sich auch der scheue Schwarzstorch dazu. Zum Jagen fliegen viele Greifvögel hierher, zum Beispiel der seltene Rotmilan mit seinem tief gegabelten Schwanz.
Im Frühjahr und Herbst legen hier viele Zugvögel eine Rast ein, darunter Graugänse und Kiebitze. Andere Vögel aus der Nähe und aus größerer Ferne verbringen hier gemeinsam den ganzen Winter. Sie können große Schwärme von Kolkraben, Saatkrähen und Rabenkrähen beobachten, aber auch Gäste aus dem Norden – Raubwürger, die im Flug an kleine Elstern erinnern.

Tipp: Zum Erkennen von Vogelstimmen empfehlen wir die kostenlose App Merlin (erhältlich für Android und iOS).
Frage: Spielen Sie die Tonaufnahmen ab: Erkennen Sie mithilfe des Textes oder der App, wer sich gerade um Sie herum hören lässt?
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In den Jahren 2025 und 2026 waren hier diese Vogelarten am lautesten und am häufigsten zu hören: Goldammer, Rohrammer, Buchfink, Kohlmeise und Blaumeise, Mönchsgrasmücke und Dorngrasmücke, Zilpzalp, Grünspecht, Kolkrabe und Mehlschwalbe.